[Vorstand] Situation in Sambia

Lukas Görgen lukas at goergen.online
Mi Mär 20 15:33:58 CET 2024


Von meiner Seite aus ein definitives ja! Sehr schockierend :(

Liebe Grüße,
Lukas

Am 19. März 2024 19:39:45 MEZ schrieb "Guido Schürenberg" <guido.schuerenberg at eine-welt-erleben.de>:
>Guten Abend zusammen,
>
>hier ein Lagebericht  von Agnes.
>
>/Die Lage in Sambia
>Es ist eine traurige Situation in dieser Landwirtschaftssaison, denn die Auswirkungen des Klimawandels machen sich bemerkbar und wir erlebten Trockenperioden, die zu einer Dürre führten.  Das Einsetzen der Regenfälle verschob sich vom normalen Oktober auf Mitte Dezember.  Als wir alle dachten, dass sich die Regenfälle normalisieren und die Ernten so gut ausfallen würden, trat die Trockenheit im Januar mit der sengenden Hitze (wie im Sommer) auf.  Den ganzen Februar über gab es keinen einzigen Tropfen Regen.  Die Kulturen konnten die Hitze nicht überstehen, die Pflanzen vertrockneten in einem Stadium, in dem sie kurz vor der Reife standen.  Andererseits nahmen Viehseuchen und Todesfälle zu.  Noch schlimmer ist die hohe Inflationsrate; ein Sack Mehlmehl kostet mancherorts 250 ZMW, während der Preis an anderen Orten bei über 300 ZMW liegt.  Im Februar schnellte der Preis für Kraftstoff auf 34,92 ZMW in die Höhe.  Die Dürre wird sich auch auf andere Wirtschafts- und Entwicklungsbereiche des Landes auswirken.  Leider ist die Südprovinz eine der am stärksten betroffenen Provinzen, in der es in dieser Agrarsaison nur sporadisch geregnet hat. Es ist traurig zu sehen, wie Landwirte in die landwirtschaftliche Produktion investieren, obwohl sie wissen, dass sie nicht von den enormen Investitionen profitieren werden.  Es gibt nur sehr wenige Landwirte, die ein bisschen Mais für die nächste Anbausaison übrig haben. Die meisten Landwirte befinden sich in einer hoffnungslosen Situation.  Für die Südprovinz ist die Lage tatsächlich hoffnungslos.  Vor ein paar Tagen hat es zwar geregnet, aber das bringt keine Hoffnung, denn die Ernten sind bereits geschädigt. Es ist wieder einmal bedauerlich, dass nicht einmal Nutzpflanzen wie Sojabohnen der Dürre standhalten konnten.  Die meisten Landwirte bauen keine dürreresistenten Pflanzen an.  Vor diesem Hintergrund haben wir eine Bewertung der Ernteerträge im Gebiet der Diözese durchgeführt. Aufgrund der oben genannten Ergebnisse versuchen wir, Wohlwollende um Nahrungsmittelhilfe zu bitten, um die Landwirte zumindest mit Mehl, Speiseöl und Bohnen zu unterstützen.  Wir hoffen, dass wir Mittel finden, um ab April 2024 für 11 Monate Nahrungsmittelhilfe zu leisten.  Bisher haben wir eine Anfrage an die Erzdiözese Mailand gestellt, von der wir nicht wissen, wie die Antwort ausfallen wird.  Wenn ewe in der Lage ist, zu helfen, können wir ein Konzept für eine solche Unterstützung einreichen.
>/
>
>Mir stellt sich die Frage, ob wir finanzielle Soforthilfe anbieten können.
>
>Da wir in diesem Jahr keine Entsendungen und Aufnahmen haben, könnten wir doch die Mitgliedsbeiträge und etwas mehr, also 5000€ an Nahrungsmittelhilfe geben. Was meint Ihr?
>
>Herzliche Grüße
>
>Guido
>
>-- 
>Guido Schürenberg
>ewe-Vorsitzender
>www.eine-welt-erleben.de
>52305 Düren
>Postfach 100523
>mobil: +49 176 57756953
>
>
>-- 
>Diese E-Mail wurde von Avast-Antivirussoftware auf Viren geprüft.
>www.avast.com
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