[Vorstand] Fwd: ewe special news volunteering outgoing and incoming

Guido Schürenberg guido.schuerenberg at eine-welt-erleben.de
Di Sep 17 12:52:35 CEST 2024


Lieber Guido und das Team, Ref: Ende des Freiwilligenprogramms und 
zukünftige Zusammenarbeit

Herzliche Grüße an Sie. Es ist in der Tat bedauerlich, dass das 
interkulturelle Austauschprogramm, das in den letzten 30 Jahren so viel 
Leben und Wirkung gebracht hat, zu Ende geht. Es waren erfahrungsreiche 
Jahre, in denen zahlreiche Leben direkt und indirekt berührt wurden. Wir 
sind zwar traurig über die Beendigung des Programms, hoffen aber, dass 
unsere Zusammenarbeit über das Schulgeldprogramm hinaus auf andere Weise 
fortgesetzt werden kann. Wir wollten moderne und innovative Ansätze zur 
Bewältigung der Herausforderungen, mit denen die Jugendlichen 
konfrontiert sind, erforschen und hofften, uns gemeinsam auf einen 
Prozess der Entscheidungsfindung einlassen zu können. Wir verstehen 
jedoch die schwierige Entscheidung, die bereits getroffen wurde und die 
uns in eine Position der Akzeptanz versetzt. Dennoch sind wir stolz auf 
die Auswirkungen, die dieses Projekt hatte, und auf die vielen Menschen, 
deren Leben sich positiv verändert hat. Die Arbeit, die wir gemeinsam 
geleistet haben, muss gefeiert werden, und wir freuen uns darauf, neue 
Möglichkeiten zu finden, junge Menschen in Sambia weiterhin zu 
unterstützen, insbesondere durch Bildungs- und Ausbildungsprojekte. Wir 
wissen Ihr anhaltendes Engagement zu schätzen und sind zuversichtlich, 
dass wir gemeinsam neue Wege finden können, um den Bedürfnissen der 
Bedürftigen gerecht zu werden. Ihre Unterstützung ist weiterhin von 
unschätzbarem Wert. Mit freundlichen Grüßen, P. Ackim Musimuko



-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: 	Re: ewe special news volunteering outgoing and incoming
Datum: 	Tue, 17 Sep 2024 10:28:17 +0200
Von: 	Monze Diocese <monzedirector.caritas at gmail.com>
An: 	ewe-news at eine-welt-erleben.de
Kopie (CC): 	Caritas Habeenzu <caritashabeenzu at gmail.com>, Agnes Moloka 
<agnesmoloka1 at yahoo.com>, Raphael Mweempwa <mweraphael at yahoo.com>, Monze 
Diocese <bishopmonze at gmail.com>, Guido Schürenberg 
<guido.schuerenberg at eine-welt-erleben.de>, Arnold Flatten 
<a.flatten at rurtalgymnasium.de>, Fikani <fikaniphiri89 at gmail.com>, 
YKuchiba <yoko.kuchiba at gmx.de>, aline.cuvelier at web.de, Chrisencia Mkume 
<cmkume at gmail.com>



Dear Guido and the Team,

* Ref:  End of Volunteer Program and Future Collaboration *

Warm greetings to you.

It is indeed unfortunate that the intercultural exchange program, which 
has brought so much life and impact over the past 30 years, is coming to 
an end. These have been years rich in experience, with numerous lives 
touched both directly and indirectly. While we are saddened by this 
closure, we remain hopeful that our collaboration will continue in other 
meaningful ways beyond the school fee support program.

We desired to explore modern and innovative approaches to address the 
challenges faced by the youth, and we hoped to engage in a process of 
discernment together. However, we understand the difficult decision that 
has already been made, which leaves us in a position of acceptance.

Nevertheless, we are proud of the impact this project has had and the 
many people whose lives have been positively changed. The work we have 
accomplished together is something to be celebrated, and we look forward 
to finding new opportunities to continue supporting young people in 
Zambia, particularly through educational and training projects.

We appreciate your continued commitment, and we are confident that, 
together, we can explore new avenues to address the needs of the 
vulnerable. Your support remains invaluable.

Warm regards,
Fr. Ackim Musimuko


On Mon, Sep 16, 2024 at 5:14 PM eine-welt-engagement e.v. 
<ewe-news at eine-welt-erleben.de> wrote:

    eine-welt-engagement e.v.
    <https://eine-welt-erleben.de/?nltr=MTY7MTI4O2h0dHBzOi8vZWluZS13ZWx0LWVybGViZW4uZGU7OzU5YjFhYzViYTM1MTg3Mzk1YmI2MzY5MDAwYmUxMzJh>
    	eine-welt-engagement e.v.
    <https://eine-welt-erleben.de/?nltr=MTY7MTI4O2h0dHBzOi8vZWluZS13ZWx0LWVybGViZW4uZGU7OzU5YjFhYzViYTM1MTg3Mzk1YmI2MzY5MDAwYmUxMzJh>

    Freiwillige soziale Dienste für Frieden und Versöhnung


        *(Fast) 30 Jahre Freiwilligendienste im eine-welt-engagement -
        15. Sept 2024*

    Wie Ihr alle wisst, musste der ewe-Vorstand im Mai den für uns alle
    schmerzlichen Entschluss fassen den interkulturellen Austausch von
    sambischen und deutschen Freiwilligen nach 28 Jahren zu beenden.

    Susanne Moll, die wie ich 2001 zum ewe kam und von 2002 -2007 die
    Begleitung der deutschen Freiwilligen verantwortet hat, hat diesen
    Freiwilligendienst mal das Herz des ewe genannt. 20 erfolgreiche
    Jahre schlug dieses Herz regelmäßig und kräftig.

    Das dahinterstehende Konzept des Austausches und intensivem
    Kennenlernen der anderen Kultur durch das mitleben in Familien, war
    ein Alleinstellungsmerkmal in unseren internationalen
    Freiwilligendiensten.

    Ab 2015 mussten wir aber feststellen, dass immer weniger deutsche
    Jugendliche sich für diesen besonderen Freiwilligendienst in Sambia
    interessierten, bzw., dass sie sich dies nicht zutrauten. Waren es
    zu Hoch-Zeiten in den Nuller-Jahren bis zu 35 Interessent_innen, von
    denen wir jeweils 8-12 zum Auswahlwochenende einluden, so hatten wir
    trotz hohem Werbe- und Informationsaufwand zuletzt mal gerade 2
    Interessentinnen, die dann aber ihre Bewerbung zurückzogen, weil sie
    sich den Dienst nicht zutrauten. Das Herz des ewe kam aus dem
    Rhythmus und die Corona-Pandemie war ein massiver Einschnitt, sodass
    danach nur noch ein Einsatz stattfand mit Johanna, die 2023 wieder
    zurückkam.

    Dazu kam, dass die administrativen und finanziellen
    Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste insbesondere uns als
    ehrenamtliche Verantwortlichen die Arbeit sehr erschwert hat und das
    in beide Richtungen. Außerdem hat die zunehmende und bewusst vom
    rechten politischen Rand populistisch aufgeheizte
    Fremdenfeindlichkeit und die in Folge erschwerten Bedingungen für
    die Einreise es insbesondere für sambische Jugendliche schwer
    gemacht überhaupt ein Visum zu bekommen und uns für sichere Arbeits-
    und Lebensbedingungen zu sorgen.

    Eine Weisheit der Dakota-Indianer lautet: Wenn Du entdeckst, dass Du
    /ein totes Pferd/reitest, steig ab!

    Diese Intervention von Natalie bei einem Austausch ehemalig
    Verantwortlicher für die deutschen Freiwilligen zur Situation in den
    Freiwilligendiensten des ewe, war eine schmerzliche, aber treffende
    Erkenntnis, sodass der Vorstand die Notbremse ziehen musste, ehe wir
    für eine Neuzertifizierung als weltwärts- Entsendeorganisation viel
    Geld und vor allem viel ehrenamtliche Arbeit investieren mussten.

    In den verständnisvollen Reaktionen insbesondere ehemaliger
    Freiwilliger kam immer wieder zum Ausdruck, wie wertvoll sie im
    Nachhinein ihren Dienst empfinden und wie dankbar sie sind, dass das
    eine-welt-engagement und seine Partner in Sambia dies ermöglicht haben.

    RESPECTING, SHARING and LEARNING waren für 63 deutsche und 27
    sambische Freiwillige seit 1996 Leitwort für ein Jahr leben und
    arbeiten in einer fremden Kultur, in Gastfamilien und sozialen
    Einrichtungen.
    Das wollen wir heute feiern!

    Ich freue mich, dass Ihr so zahlreich und teils von weit her hier
    zusammengekommen seid, um nach langer Zeit Menschen wiederzusehen,
    mit denen Ihr diese Erfahrungen geteilt habt, Bilder, Anekdoten und
    Erinnerungen auszutauschen … dem soll hier Raum gegeben werden.

    Unser Treffen heute ist aber auch Gelegenheit zu erinnern an die,
    die durch ihr ehrenamtliches Engagement die Freiwilligenarbeit erst
    ermöglicht haben. Ich kann ermessen, wie viel Arbeit und Herzblut
    Ihr investiert habt um die Freiwilligendienste zu ermöglichen.

    Danke Susanne, Monika, Natalie, Gesine, Helen, Yoko und Aline!

    Und natürlich ein ganz herzliches Danke an Irmela, die nach 15
    Jahren Verantwortlichkeit für den Einsatz, die Einführung, die
    Begleitung und die Gastfamilien der sambischen Freiwilligen nun aus
    dem Vorstand ausscheidet.

    Dein unerschütterlicher Optimismus, was das finden von Gastfamilien
    angeht, Deine fürsorgliche und einfühlsame Begleitung der sambischen
    Freiwilligen, Deine kultursensible Kompetenz, ja und auch
    Störrigkeit und Hartnäckigkeit im Umgang mit den unterschiedlichen
    Administrationen hat uns anderen im Vorstand Zuversicht und dem
    Incoming-Dienst des ewe Halt und konzeptionelle Sicherheit gegeben.
    - und den sambischen Freiwilligen familiären Rückhalt gegeben.
    Das eine-welt-engagement ist nicht am Ende, wir setzen andere
    Akzente in der Förderung von Ausbildungsprojekten für sambische
    Jugendliche zusammen mit unserem Partner Caritas der Diözese Monze.

    Das seit 10 Jahren bestehende und von deutschen und sambischen
    Studierende initiierte Projekt SCHULFEE
    <https://eine-welt-erleben.de/?nltr=MTY7MTI4O2h0dHBzOi8vc2NodWxmZWUtc2FtYmlhLmRlLzs7OTgyMDU4ODRkZGU0ZTIyMzNjYTM0YjBmNWFjNTY4N2I%3D>
    wurde vom leider vor 3 Jahren an Corona gestorbenen Direktor der
    Caritas Solomon Phiri als erfolgreichstes Projekt unserer
    Partnerschaft bezeichnet.

    Und wir werden in diesem Sinne entsprechend der Idee des
    eine-welt-engagement weitere Projekt-Ideen entwickeln, die
    Jugendlichen in Sambia eine Chance auf Bildung und Ausbildung
    ermöglichen.

    Dafür brauchen wir auch weiterhin Eure finanzielle und ideele
    Unterstützung.


        *(Almost) 30 years of ewe voluntary services incoming and outgoing*

    As you all know, in May the ewe board had to make the painful
    decision to end the intercultural exchange programme between Zambian
    and German volunteers after 28 years.

    Susanne Moll, who, like me, joined ewe in 2001 and was responsible
    for supervising the German volunteers from 2002 to 2007, once called
    this volunteer service the heart of ewe. For 20 successful years,
    this heart beat regularly and strongly.

    The underlying concept of exchange and intensive cultural learning
    by living with a family was a unique feature of our international
    volunteer service.

     From 2015 onwards, however, we noticed that fewer and fewer young
    Germans were interested in this particular volunteer service in
    Zambia, or that they did not feel confident enough to apply. At the
    peak of the programme in the 2000s, we had up to 35 interested
    applicants, of whom we invited 8-12 to a selection weekend. Despite
    extensive advertising and information efforts, we recently had just
    2 interested applicants, but they then withdrew their applications
    because they did not feel up to the service. The heart of the ewe
    lost its rhythm and the Corona pandemic was a massive turning point,
    so that after that only one assignment took place with Johanna, who
    returned in 2023.

    In addition, the administrative and financial conditions for
    volunteer services, especially for us as volunteer leaders, made our
    work very difficult in both directions. In addition, the increasing
    and deliberately populist xenophobia from the right-wing fringe of
    politics and the resulting more difficult conditions for entry have
    made it particularly difficult for young people from Zambia to even
    get a visa and for us to ensure safe working and living conditions.

    A piece of wisdom from the Dakota Indians goes: If you discover that
    you are riding /a dead horse/, get off!

    This intervention by Natalie at an exchange of former leaders of the
    German volunteers for the situation in the volunteer services of the
    ewe was a painful but apt realisation, so that the board had to pull
    the emergency brake before we had to invest a lot of money and,
    above all, a lot of volunteer work for a re-certification as a
    weltwärts sending organisation.

    The understanding reactions, especially from former volunteers,
    repeatedly expressed how valuable they feel their service was in
    retrospect and how grateful they are that the one-welt-engagement
    and its partners in Zambia made this possible.

    RESPECTING, SHARING and LEARNING have been the guiding principles
    for 63 German and 27 Zambian volunteers since 1996 for a year of
    living and working in a foreign culture, in host families and social
    institutions.

    We want to celebrate that today!

    I am very happy that so many of you have come here, some of you from
    far away, to see people again after such a long time with whom you
    shared these experiences, to exchange pictures, anecdotes and
    memories... and we want to give you the space to do that.

    But our meeting today is also an opportunity to remember those who,
    through their voluntary commitment, made the volunteer work possible
    in the first place. I can appreciate how much work and how much
    heart and soul you have put into making the volunteer services possible.

    Thank you Susanne, Monika, Natalie, Gesine, Helen, Yoko and Aline!

    And of course a very warm thank you to Irmela, who is now leaving
    the board after 15 years of responsibility for the deployment,
    induction, support and host families of the Zambian volunteers.

    Your unwavering optimism when it came to finding host families, your
    caring and empathetic support of the Zambian volunteers, your
    culturally sensitive expertise, and yes, your stubbornness and
    persistence in dealing with the various administrations gave us
    others on the board confidence and the ewe incoming service support
    and conceptual security – and gave the Zambian volunteers family
    support.
    ewe is not at an end. We are setting different priorities in the
    funding of training projects for young Zambians together with our
    partner Caritas of the Diocese of Monze.

    The SCHULFEE project, which has been running for 10 years and was
    initiated by German and Zambian students, was described by Caritas
    director Solomon Phiri, who unfortunately died of corona 3 years
    ago, as the most successful project of our partnership.

    And with this in mind, we will continue to develop further project
    ideas in line with the idea of a one-world commitment, which will
    give young people in Zambia a chance of education and training.

    To do this, we continue to need your financial and moral support.

    15 September 2024

    Guido Schürenberg

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